Markt

DIE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT wird von mehreren Megatrends beeinflusst. Einer steigenden Nachfrage durch den medizinischen und medizintechnologischen Fortschritt, durch die demographische Entwicklung und durch die steigende Erwartungshaltung der Bevölkerung stehen begrenzte finanzielle Ressourcen gegenüber. Verschärft wird die Herausforderung durch den Fachkräftemangel im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Deshalb ist es dringend notwendig, ethische und ökonomische Lösungen zu entwickeln, die sicherstellen, dass Patienten in Deutschland und Österreich auch in Zukunft auf höchstem Versorgungsniveau behandelt werden können.

Daten und Fakten

 (Statistik Austria)

Gesundheitsausgaben

Im Jahr 2015 betrugen die nach SHA berechneten laufenden Gesundheitsausgaben in Österreich 35.077 Mio. Euro oder 10,3% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Darüber hinaus entfielen 2.501 Mio. Euro auf Investitionen im Gesundheitsbereich.

Die öffentlichen laufenden Gesundheitsausgaben beinhalten Ausgaben des Bundes, der Länder, der Gemeinden und der Sozialversicherungsträger und betrugen im Jahr 2015 26.513 Mio. Euro, dies entsprach einem Anteil von 75,6% an den gesamten laufenden Gesundheitsausgaben. Werden die öffentlichen Investitionen hinzugezählt, erhöhen sich die öffentlichen Ausgaben auf 27.870 Mio. Euro.

Von den öffentlichen laufenden Gesundheitsausgaben für das Jahr 2015 entfiel mit 45,9% der größte Anteil auf Leistungen der stationären Gesundheitsversorgung inklusive Pflegeleistungen. Neben den Ausgaben für ambulante Leistungen, für welche 25,1% der öffentlichen laufenden Gesundheitsausgaben aufgewendet wurden, waren die pharmazeutischen Erzeugnisse und medizinische Ge- und Verbrauchsgüter (13,9%) sowie die häusliche Pflege (8,9%) die wesentlichsten Ausgabenkategorien.

Einrichtungen im Gesundheitswesen

Ende 2015 gab es 278 Krankenanstalten in Österreich. Von diesen verfügen 117 über ein Öffentlichkeitsrecht (42,1%). Insgesamt standen im Jahr 2015 in den Krankenanstalten 65.138 tatsächlich aufgestellte Betten zur Verfügung. Das entspricht einer Bettenzahl von 749 pro 100.000 Einwohner. Seit Anfang der achtziger Jahre ist bei der Zahl der Spitalsbetten generell ein rückläufiger Trend zu beobachten.

Etwa zwei Drittel (62,2%) der tatsächlich aufgestellten Spitalsbetten befanden sich in Allgemeinen Krankenanstalten, des Weiteren 27,2% in Sonderkrankenanstalten und Genesungsheimen, 3,8% in Sanatorien und 6,8% in Pflegeanstalten für chronisch Kranke.

Quelle: http://www.statistik.at

Medizinprodukte Unternehmen in Österreich (Austromed-Studie 2013)

Die 478 Medizinprodukte-Unternehmen in Österreich beschäftigen 23.224 Mitarbeiter und erwirtschaften 6,8 Mrd. EUR Umsatz/Jahr. Im Durchschnitt beschäftigt ein Unternehmen rund 49 Mitarbeiter und erwirtschaftet 14,3 Mio. EUR Umsatz/Jahr.

Zukunftsprognose

Die Medizinprodukte-Branche wird ein Wachstumsmarkt bleiben. Faktoren für diese positive Entwicklung sind:

Quelle: Austromed 2013

Ausblick Gesundheitspolitik

Fahrplan Gesundheit für die nächsten fünf Jahre – Arbeitsprogramm bis

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen